Silicagele

Silicagele brillieren in weiten Bereichen der Gas- und Drucklufttrocknung. Im Ver­gleich zu aktivierten Tonerden und Zeolithen verbrauchen sie bei der Wasserdesorption in der Regel am wenigsten Energie und sind dabei zwar gegen die meisten Säuren beständig. Für den Standardfall bieten wir Silicagele mit hoher Was­seraufnahmekapazität an; zudem gehören zu unserem Produktprogramm ein wasserfestes Produkt und ein Typ mit Indikatoreigenschaften (Farbumschlag tief orange / nahezu farblos). Die Desorption des aufgenommenen Wassers erfolgt bei Silicagelen auf einem Temperaturniveau von etwa 150 °C.

Angebot / Ansprechpartner
Nienhues

Thomas Niehues

Vertriebingenieur
+49 201 24 89 828
thomas.niehues@carbotech.de

Aktivierte Tonerden

Aktivierte Tonerden verfügen im Vergleich zu Silicagelen über eine erhöhte mechanische Festigkeit und sind zudem beständig gegenüber basischen Komponenten und flüssigem Wasser. In der Luft- und Drucklufttrocknung werden sie vor allem dann ein­gesetzt, wenn die zu trocknende Luft basische Inhaltsstoffe aufweist und anspruchsvolle Strömungs­zustände sicher beherrscht werden sollen. Zudem lassen sich hydrophile organische Substanzen mit aktivierten Tonerden abtrennen.

Die beiden CarboTech-Produkte besitzen nahezu vergleichbare Adsorp­tionseigenschaften, unterscheiden sich jedoch in ihrer Dichte und damit vor allem in ihrer Abriebhärte.

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ZEOLITHISCHE MOLEKULARSIEBE

CarboTech bietet zeolithische Molekularsiebe vor allem für die Luft-/Druckluft­trocknung und die Sauerstofferzeugung an. Auch hier beruht – wie bereits bei den Silicagelen – die Trennung auf dem Gleichgewichtseffekt und nicht wie bei Kohlenstoffmolekularsieben auf einem kinetischen Effekt. Je nach Typ verfügen die zeolithischen Molekularsiebe über eine einheitliche Porenweite, die selektive Adsorptionsvorgänge ermöglicht.

Bei der Luftzerlegung mittels Druckwechseladsorption ist die Gleichgewichtsbeladung einiger Zeolithe (13X-Typen, Na- und Li-ausgetauscht) mit Stickstoff um ein Mehrfaches höher als mit Sauerstoff und Argon. Auf diese Weise kann Sauerstoff mit einer Reinheit bis zu 95 % gewonnen werden, wobei hauptsächlich Argon den Restanteil im Produktgasstrom bildet.

Kommen bei der Luft- und Drucklufttrocknung zeolithische Molekular­siebe (3A-, 4A-, 5A-Typen) zum Einsatz, können besonders niedrige Drucktaupunkte eingestellt werden. Zudem eignen sich diese Siebe auch bei höheren Prozesstemperaturen zur effektiven Gastrocknung. Durch Kaltregeneration oder Erhitzen auf bis zu 380 °C werden Molekularsiebe desorbiert.

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