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Aktionsplan für Kreislaufwirtschaft: CarboTech sieht Unternehmensstrategie bestätigt

16.02.2021
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Essener Aktivkohlehersteller setzt seit Jahren auf nachwachsende Rohstoffe und Reaktivierung

Die Europäische Union (EU) hat sich im Rahmen ihres „Green Deals“ das Ziel gesetzt, nachhaltiger zu agieren. Mehr noch: Europa soll der erste klimaneutrale Kontinent der Welt werden. Einer der wichtigsten Bausteine zur Zielerreichung ist der „Aktionsplan für Kreislaufwirtschaft“, der Ende 2020 verabschiedet wurde. Demnach sollen Ressourcen so lange wie möglich im Kreislauf der EU-Wirtschaft gehalten und so Materialeinsatz und Müll reduziert werden. Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V. (BDE) begrüßte in einer am 10. Februar veröffentlichten Stellungname die enthaltenen Regelungen, insbesondere zu Mindesteinsatzquoten von Rezyklaten. Damit wird erneut die Unternehmensstrategie der CarboTech-Gruppe aus Essen bestätigt: Sie setzt seit Jahrzehnten auf effektive und nachhaltige Reaktivierung von Aktivkohlen aus nachwachsenden Rohstoffen verbunden mit kurzen Lieferwegen.

Der Mensch verbraucht zu viele Ressourcen – soviel ist klar. Und deshalb hat die EU sich das Ziel gesetzt, die Kreislaufwirtschaft zu stärken. Als Teil des „Green Deals“ soll der Ende 2020 verabschiedete „Aktionsplan für Kreislaufwirtschaft“ einen wichtigen Teil dazu beitragen. „Bis 2050 wird unser Verbrauch ein Niveau erreichen, als hätten wir drei Planeten. Der neue Plan wird die Kreislaufwirtschaft zu einem zentralen Bestandteil unseres Lebens machen und den grünen Wandel unserer Wirtschaft beschleunigen“, meinte EU-Umweltkommissar Virginijus Sinkevičius anlässlich der Verabschiedung. Auch der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V. (BDE) bestätigte in einer Stellungnahme vom 10. Februar die Richtigkeit dieses Aktionsplanes und zentraler Maßnahmen, forderte aber an einigen Stellen Verbesserungen.

© CarboTech

Dieser Einschätzung schließen sich auch die Experten der CarboTech-Gruppe aus Essen an: „Wir begrüßen den Aktionsplan ausdrücklich und sehen uns in unserer langjährigen Unternehmensstrategie bestätigt, nachhaltig orientiert zu handeln“, so Daniel Böke, Geschäftsführer der CarboTech-Gruppe. „Unser einzigartiges Wirbelschichtverfahren sorgt bei der Aktivierung der Kohlen für eine optimale Oberfläche und damit deutlich effektivere Reinigungsleistungen. Im Gegensatz zu vielen anderen Filtermaterialien kann Aktivkohle dank nachhaltiger Reaktivierung mehrfach eingesetzt werden. Dabei entfernen wir die in der Aktivkohle gebundenen Schadstoffe und öffnen Poren somit wieder. Die Aktivkohle ist dann genauso aufnahmefähig, wie vor ihrem ersten Einsatz. Damit kann das Material auch wie von der EU angestrebt langlebig im Kreislauf verbleiben“, führt Böke aus. Weitere Aspekte seien der CarboTech-Standort, der aufgrund seiner Lage im Herzen von Europa kurze Lieferwege zu den Endkunden ermöglicht, und eine kontinuierliche Forschung und Entwicklung in den unternehmenseigenen Laboren. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Unternehmensstrategie ist der Fokus auf nachwachsende Rohstoffe: „Wir setzen als Made in Germany-Hersteller seit Jahren auf Aktivkohlen aus nachwachsenden Rohstoffen wie Kokosnussschalen, Palmkernen oder auch Bambus. Diesen Weg werden wir weiter intensivieren“, erklärt Böke.

Ähnlich wie der BDE fordern auch die CarboTech-Experten weitere Verbesserungen, wie Jörg Haermeyer Leiter Vertrieb D/A/CH und Business Development der CarboTech-Gruppe, erklärt: „In diesem Marktsegment sollten insbesondere Klärwerke mit einer vierten Reinigungsstufe bereits in der Planungsphase mit einer reaktivierbaren – und damit wiederverwertbaren – Aktivkohle im Sinne der Nachhaltigkeit versehen werden, statt hier auf einmalig verwendbare Pulveraktivkohle zu setzen. Dazu braucht es aber ein Umdenken von einer reinen Investitionskosten- hin zu einer ganzheitlichen Kostenbetrachtung, die auch die Umweltaspekte mitberücksichtigt“, ist Haermeyer überzeugt. Nur so könne Nachhaltigkeit auch Kosteneffizienz mit sich bringen – was wiederum zu einer höheren Akzeptanz bei den kommunalen Entscheidern und den Bürgern führen würde. „Der Aktionsplan ist ein Schritt in die absolut richtige Richtung. Jetzt gilt es, weitere folgen zu lassen und den Plan mit Leben zu füllen, um das Ziel vom klimaneutralen Kontinent nicht zur Floskel werden zu lassen. Wir können als Premium-Aktivkohlehersteller einen wichtigen Beitrag dazu leisten, unseren Kontinent, unsere Flora und Fauna zu schützen und zu erhalten“, fasst Daniel Böke abschließend zusammen.


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