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Aktivierung von Kohlen

Aktivierung

Aktivierung von Kohlen

Als Aktivierung wird die gezielte Vergrößerung der inneren Oberfläche eines Ausgangsmaterials bezeichnet. Bei der Aktivierung von Kohlen sind es kohlenstoffhaltige Rohstoffe, wobei fossiles oder organisches Material wie Stein- und Braunkohle, Torf, Kokosnuss oder Holz zu den Relevantesten zählen. Aber auch natürliche Roh- und Reststoffe wie Nussschalen sowie Frucht- oder Olivenkerne gehören zunehmend dazu. Die Wahl des Rohstoffs wie auch des Herstellungsverfahrens beeinflusst dabei wesentlich die spätere Adsorptionsfähigkeit von Aktivkohle.

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CarboTech ist einer der weltweit führenden Anbieter von pulverförmiger, granulierter und extrudierter Aktivkohle.
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Gasaktivierung

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Gasaktivierung

Bei der Gasaktivierung wird bereits carbonisiertes Material einem heißen Gasstrom mit circa 700 bis 1000°C Hitze in Form eines Gemisches aus Wasserdampf, Kohlendioxid und Luft ausgesetzt. Dieser Gasstrom wirkt oxidierend. Durch die Hitze entweicht zudem der Kohlenstoff aus dem verkoktem Material in Form von Gas. Ein anderer Teil wird nach der Wassergasreaktion verbrannt. Zurück bleibt ein fein poröses und hochaktives Kohlenstoffgerüst mit hoher Adsorptionswirkung, dank derer unerwünschte Mikrostoffe abgeschieden oder gebunden werden können.

Die wie in einem Labyrinth miteinander verbundenen Mikro-, Meso- und Makro-Poren sind auf molekularer Ebene zu einem Gebilde mit gewaltigen Oberflächendimensionen zusammengewachsen. Das beweist auch Aktivkohle von CarboTech mit ihrer hochporösen Struktur: Zum Beispiel entspricht die Oberfläche von 4,0 Gramm Aktivkohle in etwa der Fläche eines Fußballfeldes. Würde man einen Spielwürfel von 1,0 cm Kantenlänge aus Aktivkohle bauen, beträge bereits die innere Oberfläche rund das 10.000-fache der äußeren Würfeloberfläche.

Chemische Aktivierung

CarboTech Labor-Leistungen

Chemische Aktivierung

Bei der chemischen Aktivierung wird zunächst meist unverkoktes, kohlenstoffhaltiges Material verwendet. Es wird mit dehydratisierenden sowie katalytisch wirkenden Chemikalien gemischt. Als Aktivierungsmittel kommen in gängigen Aktivierungsverfahren meist

  • Phosphorsäure-Aktivate
  • Zinkchlorid-Aktivate

zum Einsatz. Die Thermolyse der Mischung aus dehydratisierenden Agenzien und dem kohlenstoffhaltigen Ausgangsmaterial erfolgt je nach Prozess zwischen 400 – 800 °C. Bei einer Phosphorsäuren-Aktivierung wird teilweise die daraus entstandene Rohaktivkohle abermals unter 700–1000 °C heißem Dampf erhitzt. Schließlich wandelt sich unter diesen Temperaturen der Kohlenstoff teilweise zu einem Gas um, das entweicht. Es bilden sich letztlich auf diese Weise die gewünschten, weitporigen und hochaktiven Produkte.

Für die Aktivierung werden von den Aktivkohle-Herstellern Drehrohr- (chemische Aktivierung) sowie Schacht-, Etagen-, Wirbelschichtöfen oder Fließbettreaktoren (Gasaktivierung) eingesetzt.

Aktivierung: Großer Einfluss auf Qualität

Das Know-how und die Herstellungsverfahren machen den Unterschied. Denn nicht jede Aktivkohle ist gleich. Im Ergebnis gibt es große qualitative Unterschiede auf dem Markt. Besonders in Bezug auf die gewünschte gleichbleibende Leistung der Aktivkohle. Wir nutzen zur Aktivierung der Kohlen unser weltweit einzigartiges Wirbelschicht-Verfahren. Es ist ein von uns selbst entwickeltes Verfahren. Damit können die Kohlepartikel weitaus besser aktiviert werden als durch die einfachere, weniger effektive Drehrohrofen-Technik.

Zudem erreichen wir dadurch eine homogene Porenstruktur. Produkte von CarboTech können daher mittels Adsorption höchst effektiv Schadstoffe binden.

Mit dieser optimalen Adsorptionsleistung unserer Aktivkohle erreichen wir eine höchstmögliche Schadstoff-Bindung. Unsere Verfahren haben nachweisbar höhere Abbrände. Außerdem: Durch eine höhere Aktivierung werden die Standzeiten verbessert, wodurch Kosten gespart und die Umwelt geschont wird.

Die hohe Qualität unserer Produkte lässt sich ganz einfach durch Iod- oder CTC-Zahlen sowie per BET-Methode bestätigen. Auf Wunsch weisen wir Ihnen diese gerne in unseren eigenen Laboren nach.

Imprägnierung - der Aktivkohle-Booster

Auf Wunsch können wir selbstverständlich unsere Aktivkohle zusätzlich mit einer Imprägnierung behandeln. Dazu werden Stoffe wie kolloidales Silber eingesetzt. Diese verbessern zusätzlich die Reinigungsleistung und binden zudem schwerer adsorbierbare Stoffe wie Chlor, Ammoniak oder Quecksilber.

Nachhaltig forschend

Wir forschen permanent zusammen mit unseren Partnern an Aktivkohlen aus neuen Rohstoffen. Fakt ist: Wir nutzen schon lange nachwachsende Rohstoffquellen wie zum Beispiel Kokosnuss oder Holz. Für die nächsten Jahre haben wir uns als Ziel gesetzt, den Anteil aus nachwachsenden Rohstoffen auf 80 Prozent zu erhöhen.

Unsere Expertise

Dank der langjährigen produktionstechnologischen Erfahrung gehört CarboTech heute zu den führenden Aktivkohle-Herstellern in Deutschland, Europa, aber auch weltweit.

 

 

Aktivkohle und mehr

Was wir als Full-Service-Dienstleister für Ihr Unternehmen anbieten können:
Jahrzehntelange Erfahrung
Jahrzehntelange Erfahrung und lösungsorientierter Ansprechpartner:
Von der Beratung (Produktauswahl) und Produktion über das logistische Handling (Säcke, BigBags etc.) bis hin zur nachhaltigen Reaktivierung oder thermischen Verwertung
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Die komfortable, variable und schnelle Lösung für nahezu jeden Anwendungsfall, wenn eigene Filteranlagen oder deren Ausbau nicht in Frage kommen
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Wenn nur noch Spezial-Know how und bzw. oder Hilfsmittel weiterhelfen, veredeln wir bedarfsgerecht unsere Aktivkohlen Vermahlung zu Pulverkohlen in definierten Korngrößen mit entsprechenden Eigenschaften
CarboTech Labor-Leistungen
Labor-Leistungen:
Wir testen einerseits die Beladungskapazität der Aktivkohlen, d.h., wie weit die Aktivkohlen bereits “beladen” sind. Andererseits ermitteln wir hier, mit was die Kohlen beladen sind.
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Individuell abgestimmte Verpackungslösungen in unterschiedlichen Größen mit effizienter und langjährig eingespielter Logistik.
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